Coober Peedy
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- Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 25. August 2013 16:08
- Geschrieben von Stefan Bungartz
In der Nacht hat es wieder geregnet und am Morgen war der Himmel grau verhangen. Also auf nach Norden, mal sehen ob in Coober Peedy das Wetter besser ist. Die wenigen offiziellen Sehenswürdigkeiten von Port Augusta haben wir links liegen gelassen und haben die 538km in Angriff genommen. Am Anfang hat es noch leicht geregnet, aber je weiter wir in den Norden kamen, desto mehr blau zeigte sich am Himmel. Unterwegs kamen wir an mehreren Salzseen vorbei. Auf Lake Hart konnte man sogar hinaus laufen, nachdem man die Bahnschienen des Ghan und Indian-Pacific überquert waren.
In Coober Pedy haben wir dann unser unterirdisches Quartier bezogen: Radeka's Downunder Motel & Backpacker. Unsere Betten stehen 6,5m unter der Erdoberfläche und wir wohnen in einer Art Höhle, ganz wie es sich für diese Gegend gehört.
Am nächsten Morgen haben wir die Old Timber Mine besucht und uns angesehen wie früher und heute die Opale geschürft werden. Anschließend wollten wir uns zu einer "Rundfahrt" durch die Stadt und Umgebung anmelden. Da aber einige Straßen außerhalb wegen des Regens der vergangenen Tage gesperrt waren, fand diese nicht statt. Also haben wir uns auf "Einkaufstour" durch die verschiedensten Opal-Geschäfte gemacht. Und auch Didgeridoo's gab es zu kaufen. Und ich habe ein eues, das sobald wir in Adelaide sind auf dem Postweg in die Heimat geschickt wird. Außerdem haben wir noch die Peter & Paul Catholic Church angesehen – wie sollte es auch anders sein, auch unterirdisch...
Bevor es weiter ging noch die letzten Sehenswürdigkeiten von Coober Pedy anschauen. Zuerst sind wir ins Inn Hotel gefahren und haben uns mal ein unterirdisches Hotel angesehen, ebenfalls die sich dort befindliche Revival Underground Church, die allerdings mit der Catholic Church nicht mithalten kann. Weiter ging es noch zur Public Noddling Area wo wir eigentlich das typische Bild von Coober Pedy erwartet: die Haufen von Schutt, der aus den Opalmienen nach oben geschafft wurde. Aber dem war nicht so. Also auf Richtung Norden, das erste Stück nicht auf dem Highway sondern durch The Breakaways. Die Straße nach Oodnadatta ein Stück hinaus bis zum Dingozaun und dann links ab... Unglaublich wie viele verschiedene Farben Gestein in einer Region haben kann. Und während wir dort durchgefahren sind konnte man glauben auf dem Mond zu sein. Vor dieser unglaublichen Naturkulisse wurde MAD MAX gedreht. Und kurz vor erreichen des Highway endlich das erhoffte Bild, wie man sich Coober Pedy vorstellt!
Und da der Oodnadatta Track noch wegen des lezten Regens gesperrt war haben wir uns entschlossen einen Ausflug in den Norden zu machen, in der Hoffnung, das auf dem Rückweg der Track trocken und befahrbar ist.